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Erster Klassensieg beim dritten Einsatz
Aller guten Dinge sind drei: Das Trio Heinz Schmersal (Wuppertal), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Stephan Rösler (Lichtenfels) lenkte beim erst dritten Einsatz das BMW Z4 M-Coupé zum Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm. Für das noch junge Team race-und-event aus Radevormwald war es der bislang größte Erfolg in der Langstreckenmeisterschaft, zumal im Gesamtklassement der neunte Gesamtrang erreicht werden konnte.
Starker Regen und eine fast permanent nasse Strecke sorgten für höchste Konzentration bei den Piloten. „Alle drei haben heute einen Null-Fehler-Job abgeliefert“, lobte Teamchef Martin Mohr. „Keine Beule, keine Schramme. Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg und darüber hinaus ein Platz in den Top Ten.“
Beim Saisonfinale war Schmersal erneut der Startfahrer, dann übernahm Rösler und Stursberg lenkte den Boliden schließlich unter dem Jubel seiner Boxencrew über den Zielstrich. „Der BMW fährt sich phantastisch, auch im starken Regen“, sagte Rösler, der in seinem Turn mit zu den schnellsten Fahrzeugen im gesamten Teilnehmerfeld zählte.
Mike Stursberg hatte lediglich im Training eine Schrecksekunde, als im Bereich Kesselchen das Heck kurzfristig ausbrach: „Ich musste ganz schön Gegenlenken. Dort stand viel Wasser und heute die Reifen in das richtige Temperaturfenster zu bringen war wohl die schwierigste Aufgabe. Dennoch reichte die Zeit für Startplatz 13. Toll, dass wir unter den Bedingungen die Abstände auf die schnellsten Fahrzeuge verringern konnten, abgesehen von Uwe Alzen, der mal wieder in einer anderen Liga fuhr. Eine Gelbphase verhinderte in der zweiten Trainingsrunde eine weitere Verbesserung. Das Rennen verlief perfekt, ein großes Kompliment an unsere Truppe und Schubert Motors.“
Bei den Specials bis 2500 ccm kamen Christoph Koslowski (Wuppertal) und Eckhard Geulen (Bonn) mit dem race-und-event-Honda S2000 nur auf Rang fünf, nachdem Geulen zweimal von der Strecke abkam und einmal mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. „Zum Schluß stand das Lenkrad total schief und auch die Hinterachse war nicht mehr gerade“, schilderte Koslowski. „Wir konnten aber noch wichtige Punkte für den Honda-Sportpokal sammeln, den wir nun auf Gesamtrang drei beendet haben.“

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