
34. DMV Münsterlandpokal
Saisonfinale mit Happy-End
Mit dem 13. Podestrang von 15 möglichen endete für das Radevormwalder Team race&event die Saison in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). „Unser BMW war immer sehr gut vorbereitet und der Honda erwies sich ebenfalls als absoluter Dauerläufer. Ich kann mich bei unserer gesamten Mannschaft nur von Herzen bedanken für diese tolle und erfolgreiche Saison 2009“, sagte Heinz Schmersal nach dem zehnten und letzten VLN-Rennen. „Aber ohne gute Fahrer nutzen auch die besten Autos nichts“, ergänzte Teammanager Martin Mohr.
Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski teilten sich dieses Mal das Cockpit im BMW Z4 M-Coupé. Stephan Rösler war beruflich verhindert und Mike Stursberg startete erneut mit Hans-Guido Riegel zusammen in der Porsche-Cup-Klasse. Stammpilot Eckhard Geulen teilte sich das Volant im Honda S2000 erstmals mit dem Japaner Hisonao Kurato.
Bereits im Training sorgten Koslowski und Stursberg mit neuen persönlichen Bestzeiten für Paukenschläge. Chris Koslowski hatte mit 8.50,710 Minuten endlich die Neun-Minuten-Marke geknackt – und das mehr als deutlich. „Es war eine super Runde und es hat irre Spaß gemacht“, strahlte der Wuppertaler. „Aber da war noch Luft drin: an einer Unfallstelle im Schwalbenschwanz musste ich sehr stark bremsen und auch in anderen Ecken ist noch Potential.“ Für 911er-Pilot Mike Stursberg bedeuteten 8.39,116 Minuten ebenfalls eine Steigerung von rund zehn Sekunden. „Super, ein tolles Ergebnis im letzten Training. Ich konnte die neuen Reifen gut nutzen. Wenn man sich einmal an dieses Auto gewöhnt hat, will man gar nicht raus“, strahlte Stursberg, der mit dieser Rundenzeit auch in der stark besetzten Porsche Cup Klasse ganz vorne mit dabei war.
Chris Koslowski übernahm dann auch den Part des Startfahrers und fuhr ein hervorragendes Rennen. Auf Rang zwei liegend bei den Specials bis 3500 ccm, wechselte er nach neun Runden zu Schmersal, ehe Koslowski für die letzten acht Runden erneut ins Cockpit kletterte. „ Das Wetter war heute super, das Auto top und beim siebten Start mit dem BMW sind wir zum sechsten Mal unter den ersten zwei. So kann es gerne weitergehen - ich freue mich schon sehr auf 2010!“ fasste Schmersal zusammen.
Für Startfahrer Ecki Geulen sah es ebenfalls lange Zeit sehr gut aus. Der Bonner lieferte sich mit dem Sorg-BMW 325i ein packendes Duell um die Spitze bei den Specials bis 2500 ccm. In der siebten Runde beendete dann ein Motor- und Getriebeschaden im Bereich Metzgesfeld abrupt alle Ambitionen. Die Hinterachse blockierte, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. „Es war heute für unseren Dauerläufer der achte Start in diesem Jahr. Nach sieben Podiumsplätzen erstmalig ein technischer Ausfall, das kann im Motorsport auch passieren“, sagte Mohr.
Das Ziel sollten auch Stursberg/Riegel mit dem Porsche nicht sehen. Kurz vor dem Fahrerwechsel war Startfahrer Riegel der fünfte Gang abhanden gekommen. Als Stursberg nach dem achten Umlauf übernahm, kam dieser nach einer kurzen Runde über den GP-Kurs wieder an die Boxen zurück. „Der fünfte und sechste Gang sind defekt, das war leider ein sehr kurzes Rennen“, so Stursberg.
Mitte Januar startet race&event erneut bei den 24 Stunden von Dubai. Heinz Schmersal, Christoph Koslowski, Stefan Rösler und Mike Stursberg pilotieren dann einen Porsche GT3 Cup aus dem Team von Peter Schmidt.





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