Klassensieg durch Koslowski/Geulen

Neu aufgestellt präsentierte sich das Radevormwalder race&event-Team beim neunten Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Und mit mindestens einem lachenden Auge sind wir ins Bergische Land zurückgekehrt“, sagte Teamchef Martin Mohr. Denn für den zweiten Klassensieg der laufenden Saison sorgten der Wuppertaler Christoph Koslowski und der Bonner Eckhard Geulen: Am Steuer des race&event-Honda S2000 konnten die beiden in der Klasse der Specials bis 2500 ccm über drei Minuten Vorsprung herausfahren.

Bereits in der ersten von drei Rennstunden konnten die beiden Honda-Piloten die Spitze in ihrer Klasse übernehmen und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Bis auf den planmäßigen Boxenstopp nach neun Runden, als Koslowski das Volant an Geulen übergab, umrundete der rund 230 PS starke Renner die schönste Rennstrecke der Welt konstant und schnell. „Kompliment an das Duo für die souveräne Leistung“, lobte Martin Mohr. „Dafür das die beiden noch nicht so viele Erfahrungen haben sammeln können, sind sie heute ein kluges Rennen gefahren.“

Ein überwiegend positives Fazit zogen auch Heinz Schmersal (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen), obwohl sie mit dem race&event-BMW Z4 M-Coupé den Zielstrich nicht überquerten. Nach zwei Runden sorgte ein Defekt am Catch-Tank für einen längeren Boxenstopp, in der fünften Runde kollidierte Stursberg im Bereich des Streckenabschnittes Hohe Acht mit dem Lamborghini Gallardo von Hermann Tilke.

„Hermann hatte Probleme und wurde sehr langsam, zog aber dennoch nach links, wo ich war“, erklärte Mike. „Er sagte mir später, dass er mich übersehen hätte. Bei mir ist leider eine Radaufhängung gebrochen, deshalb konnte ich nicht weiterfahren. Schade, aber so ist Rennsport.“ Zuvor hatte der 37jährige in 9.04,767 Minuten eine gute Rundenzeit markiert.

„Der BMW liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße und macht richtig viel Spaß“, sagte Heinz Schmersal, obwohl er, wie anschließend Stursberg, nur zwei Runden drehen konnte. „Auch – oder auch gerade weil – wir heute nicht lange fahren konnten, ist die die Vorfreude auf die letzten beiden Rennen riesig. Ein großer Dank an das gesamte Team für die bisher geleistete Arbeit“, waren sich die beiden einig.“

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