
race&event GmbH
Motorschaden sorgt für frühes Ende
Das Radevormwalder Team race-and-event erlebte eine enttäuschende 37. Auflage des ADAC 24 Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Das BMW Z4 M-Coupé mit den Piloten Heinz Schmersal (Wuppertal), Christoph Koslowski (Wuppertal), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Mike Stursberg musste nach knapp vier Stunden mit Motorschaden abgestellt werden. „Dieses Rennen sollten wir schnell vergessen und uns auf 2010 freuen“, sagte ein enttäuschter Teammanager Martin Mohr.
Vom dritten Startplatz in der Klasse aus – Gesamtrang 33 – nahm Stephan Rösler die Jagd zweimal rund um die Uhr in Angriff und konnte bis auf die 19. Position vorfahren. „Die Einführungsrunde und die Riesenkulisse waren einfach traumhaft. Es war richtig schön.“ Durch den fälligen, planmäßigen Boxenstopp fiel das Team wieder um sechs Plätze zurück.
Als Zweiter nahm Heinz Schmersal am Volant Platz. Er konnte gegen die harte Konkurrenz die Position erfolgreich verteidigen und machte schließlich wieder weitere Plätze gut, so dass er als 22. an Chris Koslowski übergab. „Ein Dank an unsere Mannschaft, der BMW fährt sich wirklich hervorragend“, sagte Schmersal nach seinem Stint. „Nach dem ABS-Problem im Nachttraining und dem leichten Leitplankeneinschlag haben die Jungs das Fahrzeug wieder bestens hinbekommen.“
Koslowski war soeben in die Top 20 vorgefahren, als in seiner sechsten Runde, der 23. insgesamt, urplötzlich der Motor den Dienst quittierte. Zu dieser Zeit war der race-and-event Z4 nach dem Schubert-Team der schnellste BMW im Feld. „Bei der Anfahrt zum Adenauer-Forst hatte ich auf einmal keine Leistung mehr und wir mussten aufgeben. Schade, ich hatte mich vor allem auf die Nacht gefreut.“
Mike Stursberg, der im Rennen nicht zum Fahren kam, hatte vor allem mit Heinz Schmersal Mitgefühl. „Im letzten Jahr das Pech mit dem Lamborghini, dann der Ausfall in Dubai und jetzt der frühe Motorschaden. Er ist ja nicht mehr der Jüngste und so viele 24 Stunden-Rennen wird er nicht mehr fahren können. Ich hoffe einfach, dass es in 2010 bei den 24 Stunden endlich rund läuft.“




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